Die Dr. Silvius Wodarz Stiftung hat die Esche zum Baum des Jahres 2027 gewählt. Diese Entscheidung wird von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) unterstützt, die auf die Gefährdung der Esche durch das Eschentriebsterben hinweist. Die Esche spielt eine wichtige Rolle in der heimischen Forstwirtschaft und verkörpert sowohl Herausforderungen als auch Resilienz.
Gefährdung und Bedeutung der Esche
Die Gemeine Esche (Fraxinus excelsior) ist eine heimische Baumart, die durch ihre lichte Krone und Fiederblätter auffällt. Laut SDW-Präsidentin Ursula Heinen-Esser unterstützt die SDW die erneute Kürung der Esche, um auf ihre Gefährdung und die Herausforderungen für die Zukunft aufmerksam zu machen. Das Eschentriebsterben, verursacht durch den Pilz Hymenoscyphus fraxineus, bedroht die Esche in Europa seit den 1990er-Jahren. Dennoch gibt es widerstandsfähige Individuen, die in geschädigten Wäldern vital bleiben. Diese werden verstärkt untersucht, um ihre Resilienz besser zu verstehen.
Hintergrund der Auszeichnung
Bereits 2001 wurde die Esche zum Baum des Jahres gekürt, damals aufgrund ihrer Bedeutung als heimische Laubbaumart und Holzlieferantin. Die aktuelle Auszeichnung legt den Fokus auf ihre Gefährdung und Resilienz. Der Baum des Jahres wird seit 1989 von einem Gremium aus 33 Mitgliedern gewählt, darunter der Bundesverband der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e. V. (SDW). Die Wahl soll die Bekanntheit der Baumart erhöhen und Städte sowie Grünämter dazu anregen, diese Bäume bei Neupflanzungen zu berücksichtigen.
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