Tipps für Immobilienkäufer: Worauf Sie bei Investitionen achten sollten

Immobilien gelten für viele Menschen als sichere Kapitalanlage. Doch Mireille Funke von FUNKE immobilien in Stuttgart warnt davor, dass nicht jede Immobilie automatisch eine gute Investition darstellt. Entscheidend sind Faktoren wie Kaufpreis, Finanzierung, Mietpotenzial, Lage, Zustand und die persönlichen Voraussetzungen des Käufers.

Wichtige Faktoren bei der Immobilieninvestition

Funke betont, dass die wirtschaftliche Substanz des Investments wichtiger ist als die optischen Merkmale einer Wohnung. Käufer sollten sich fragen, welche Miete realistisch erzielt werden kann, wie hoch Kaufpreis und Finanzierungskosten sind und welche Investitionen in Zukunft notwendig werden könnten. Das veränderte Finanzierungsumfeld erfordert eine genauere Kalkulation als in der Niedrigzinsphase der vergangenen Jahre. „Wenn man ein Produkt als Anlage nicht versteht, dann sollte man es nicht tun“, sagt Mireille Funke.

Besonders bei Eigentumswohnungen sollten Käufer die finanziellen Verpflichtungen innerhalb der Wohnungseigentümergemeinschaft berücksichtigen. Fragen zu Rücklagen, beschlossenen Sanierungen und möglichen Sonderumlagen sind entscheidend. „Das sind die wirklich allerwichtigsten Fragen, bevor man sich darüber Gedanken macht, ob das Badezimmer hellblau, rosa oder braun gefliest ist“, erklärt Funke.

Verantwortung als Vermieter und finanzielle Planung

Wer eine vermietete Wohnung kauft, übernimmt Verantwortung als Vermieter. Mieterauswahl, Nebenkostenabrechnungen und Reparaturen gehören ebenfalls zum Immobilieninvestment. Funke berichtet von einem Fall, in dem ein unerfahrener Käufer aufgrund fehlender Kenntnisse Verluste erlitt. „Man muss sich vorher die Frage stellen: Will ich Vermieter sein und will ich mich auch darum kümmern?“, so Funke.

Erstkäufern empfiehlt Funke, zuerst den finanziellen Rahmen zu klären, bevor sie Immobilien besichtigen. Eine geklärte Finanzierung verschafft Käufern eine bessere Ausgangslage. Auch Renovierungen sollten nicht unterschätzt werden, da sie zeitlichen und organisatorischen Aufwand erfordern und die laufenden Kosten während der Sanierung weiter anfallen.

Immobilien können laut Funke ein Bestandteil eines langfristigen Vermögensaufbaus sein, sollten jedoch nicht nur aus Renditegründen betrachtet werden. Entscheidend sei die Frage: „Was ist mir diese konkrete Immobilie persönlich wert?“

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Foto: Funke Immobilien (Quelle: presseportal.de)

Quelle: ots-Pressemitteilung. Originalmeldung auf presseportal.de

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