Auf der Smart Country Convention 2026 in Berlin haben kommunale IT-Dienstleister neue Kooperationen zur Verwaltungsdigitalisierung angekündigt. Die Unternehmen AKDB, Komm.ONE, ekom21, regio iT und Dataport haben gemeinsam mit der Telecomputer GmbH einen Vertrag zur länderübergreifenden Lösung im Verkehrswesen unterzeichnet. Zudem wurde eine Absichtserklärung für „Register-as-a-Service“ von AKDB, ekom21, Komm.ONE und Dataport unterzeichnet. Diese Initiativen sollen die digitale Souveränität und die föderale Zusammenarbeit stärken.
Interföderale Zusammenarbeit im Verkehrswesen
Ein zentraler Punkt der Smart Country Convention war die Vorstellung eines Konsortialvertrags im Verkehrswesen. Die beteiligten IT-Dienstleister AKDB, Komm.ONE, ekom21, regio iT und Dataport arbeiten in Abstimmung mit dem Bundesministerium für Verkehr an einer länderübergreifenden Lösung. William Schmitt, Vorstandsvorsitzender von VITAKO, betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit: „Wir haben uns als Partner zusammengeschlossen, um auch im Bereich Verkehrswesen den Paradigmenwechsel in der öffentlichen IT konsequent und partnerschaftlich voranzutreiben: weg von isolierten Einzelprojekten, hin zu verbindlicher Zusammenarbeit und gemeinsam verantworteten Lösungen – um Kunden, Partner und vor allem Bürger:innen ein verlässliches und anwenderfreundliches Nutzendenerlebnis zu bieten.“
Registermodernisierung und KI-Einsatz
Im Bereich der Registermodernisierung setzen die kommunalen IT-Dienstleister auf eine gemeinsame Umsetzung. Die Absichtserklärung für „Register as a Service“ sieht eine cloudorientierte und digital souveräne Bereitstellung vor. Diese Plattform soll die Anbindung an das Nationale Once-Only-Technical-System (NOOTS) erleichtern und die Effizienz der Registeranschlüsse steigern.
Ein weiterer Schwerpunkt der Veranstaltung war der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Verwaltung. Vier Praxisbeispiele aus der VITAKO-Mitgliedschaft zeigten, wie KI bereits heute Verwaltungsprozesse unterstützt. Die AKDB präsentierte den KI-gestützten Verwaltungsassistenten „IVA“, der in 127 deutschen Ausländerbehörden im Einsatz ist. Weitere Beispiele umfassten die Plattform „davinKI“ von regio iT und ein KI-gestütztes Transkriptionstool von PROSOZ Herten.
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Titelbild: Symbolbild, KI-generiert.
Quelle: ots-Pressemitteilung. Originalmeldung auf presseportal.de

