Studie zeigt Erfolgsdruck bei jungen Eltern
Eine neue Studie von Union Investment offenbart, dass 68 Prozent der Eltern aus der Generation Z den Druck verspüren, dass ihr Kind erfolgreich sein muss. Bei Millennial-Eltern liegt dieser Anteil bei knapp 50 Prozent, während es bei Eltern der Generation X 41 Prozent sind. Gleichzeitig glauben 81 Prozent der jungen Eltern, ihren Kindern bessere Startchancen bieten zu können als die eigene Elterngeneration.
Zuversicht und Druck bei jungen Eltern
Junge Eltern blicken besonders zuversichtlich auf die Zukunft ihrer Kinder, setzen sich jedoch auch stark unter Druck. Ein Drittel der Eltern aus der Gen Z beschäftigt der Erfolgsdruck sogar täglich. Bei Millennial-Eltern trifft dies auf gut 17 Prozent zu, bei Eltern der Generation X auf rund 11 Prozent.
Anspruch auf Unterstützung belastet Eltern
Der Anspruch, ihren Kindern Rückhalt, Bildung und finanzielle Sicherheit zu bieten, belastet viele Eltern. 76 Prozent fühlen sich unter Druck, die richtigen Bildungswege und Förderangebote zu finden, während 63 Prozent besorgt sind, ihr Kind finanziell nicht ausreichend unterstützen zu können.
Finanzielle Unterstützung als Verpflichtung
Der Wunsch, das eigene Kind finanziell zu unterstützen, ist groß: 91 Prozent der Eltern wollen ihrem Kind finanziell helfen. Knapp die Hälfte legt dafür bereits gezielt Geld zurück, während weitere 41 Prozent planen, ihr Kind zu unterstützen, wenn es ihre finanzielle Situation erlaubt. 39 Prozent der Eltern empfinden diese finanzielle Unterstützung jedoch als Belastung.
„Viele Eltern möchten ihrem Kind auch finanziell gute Startbedingungen bieten. Dafür muss nicht schon heute das gesamte Startkapital bereitliegen. Wer frühzeitig beginnt und Schritt für Schritt ein Polster aufbaut, kann den finanziellen Druck über die Zeit verteilen und später mehr Spielraum schaffen. Gleichzeitig geben Eltern ihrem Kind etwas Wichtiges mit: Sie zeigen, wie man vorausschauend mit Geld umgeht und langfristig vorsorgt. Diese finanzielle Orientierung kann ebenso wertvoll sein wie die spätere finanzielle Unterstützung selbst“, sagt Kerstin Knoefel, Geschäftsführerin bei Union Investment.
Über den Startkapital Generationen-Atlas
Der Startkapital Generationen-Atlas von Union Investment untersucht über vier Generationen hinweg, was Menschen in Deutschland unter einem guten Start ins Erwachsenenleben verstehen. Dabei werden finanzielle Ressourcen, emotionaler Rückhalt, Wissen, Bildung, Förderung, Orientierung und gemeinsame Zeit betrachtet. Die Studie berücksichtigt die regionale Herkunft, die finanzielle Situation in der Kindheit, das Haushaltsnettoeinkommen und die Erfahrungen beim eigenen Übergang ins Erwachsenenleben.
Für den Startkapital Generationen-Atlas hat die INNOFACT AG im Auftrag von Union Investment im Juni 2026 online 2.001 Personen im Alter von 16 bis 79 Jahren befragt. Die Befragten wurden nach Generation und Geschlecht quotiert; für Auswertungen auf Bundeslandebene wurde die Stichprobe auf rund 400 Befragte je Bundesland aufgestockt. Insgesamt wurden 6.486 Interviews geführt.
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Titelbild: Symbolbild, KI-generiert.
Quelle: ots-Pressemitteilung. Originalmeldung auf presseportal.de

