Lidl: Vegane Produkte jetzt bis zu 18 % günstiger als tierische

Lidl konnte sich in einer aktuellen Studie der Ernährungsorganisation ProVeg positiv hervorheben. Der Lebensmittelhändler bietet nun zum zweiten Mal in Folge pflanzliche Produkte günstiger an als vergleichbare tierische Angebote. Laut der Studie kostet die vegane Auswahl, die unter anderem Aufschnitt, Käse und Pizza umfasst, bis zu 18 Prozent weniger als vergleichbare tierische Produkte. Lidl hat somit den größten Preisunterschied in der Branche erzielt.

Preisanpassung und Sortimentserweiterung

Bereits seit Oktober 2023 hat Lidl die Preise des nahezu gesamten pflanzlichen Sortiments an den Grundpreis ihrer tierischen Vergleichsprodukte angepasst. Kunden können die Produkte der veganen Lidl-Eigenmarke „Vemondo“ in allen Filialen finden, direkt neben den tierischen Pendants. Die Einführung der Preisparität trägt zu einer positiven Resonanz seitens der Kunden bei.

Strategische Ausrichtung auf bewusste Ernährung

Lidl verfolgt eine Strategie zur bewussten Ernährung, welche die Preisparität der veganen Produkte als zentralen Punkt umfasst. Christoph Graf, Geschäftsleiter Ware der Lidl Dienstleistung GmbH & Co. KG., betont: „Die ProVeg-Preisstudie zeigt, dass wir die Preisdifferenz zwischen pflanzlichen und tierischen Produkten auf Basis der Preisparität für vegane Alternativen mittlerweile umgekehrt haben: Wer pflanzlich kauft, spart bei Lidl.“

Die Maßnahmen sind an die wissenschaftlichen Erkenntnisse der Planetary Health Diet angelehnt und umfassen den Ausbau des pflanzlichen Sortiments, wie etwa die Erweiterung veganer Burger-Patty-Varianten und die Einführung einer veganen Butter und eines veganen Joghurts.

Investition in die Zukunft und Innovationswettbewerb

Um das Sortiment weiterzuentwickeln, nimmt Lidl gemeinsam mit ProVeg Incubator einen neuen Weg: Über einen Wettbewerb für Start-ups wird der beste vegane Ersatz für Käse in Deutschland gesucht.

Lidl hat sich zudem ambitionierte Ziele gesetzt: Bis 2030 soll der Anteil pflanzenbasierter Proteinquellen im Sortiment auf 20 Prozent und der Anteil alternativer Molkereiprodukte auf 10 Prozent erhöht werden.

Die Berechnung der Anteile erfolgt nach der Methodik des WWF (World Wide Fund For Nature).

Bild: LIDL

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